#VielfaltJA Social-Media-Marathon des Paritätischen Berlins

Verfasst von am 29 September 2016 | Kommentare

Seit Montag twittere und poste ich gemeinsam mit einem Redaktionsteam für den Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin für den Social-Media-Marathon #VielfaltJA.

In dieser Woche zeigen wir, wie wichtig und vielfältig Jugendarbeit ist. Auf der Startseite unseres Blogs www.jugendhilfe-bewegt-berlin.de finden Sie die jeweiligen Twitter- und Facebookbeiträge geordnet in den  Themengebieten – von "Jugendarbeit unter freiem Himmel" bis zur „Medienbildung in der Jugendarbeit". Die Twitterwall rechts informiert live über das Geschehen.

Unter dem Hashtag #VielfaltJA werden vom 26. September bis zum 2. Oktober Fotos, Filme, Tweets, Nachrichten und Beiträge auf Twitter, Facebook, YouTube u.a. aus der ganzen Stadt veröffentlicht. Schon jetzt beteiligen sich 25 Mitgliedsorganisationen mit über 200 Angeboten.

Anlass sind unter anderem der bundesweite Kongress zur Kinder- und Jugendarbeit in Dortmund (26. – 28.09.) und die Vorbereitung der nächsten Legislaturperiode in Berlin.

Dazu erklärt Andreas Schulz, Jugendhilfereferent beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin: „Wir bringen den Alltag von Jugendclubs, Abenteuerspielplätzen, Kultur- und Stadtteilzentren sowie Jugendarbeit an Schulen in die Sozialen Medien, um zu zeigen, wie wichtig Jugendarbeit für die Bildung von Kindern und Jugendlichen ist. Damit setzen wir uns auch dafür ein, dass diese Arbeit ausreichend finanziert und gefördert wird.“

#VielfaltJA wird u.a. über das Kulturprojekt Berlin Talent Clash in Zehlendorf, den Abenteuerspielplatz in Altglienicke, die Jugendreporter in Spandau und das Treiben im Freizeithaus KiJuNa in Lichterfelde berichten.

Die Beiträge werden aktuell sowohl auf dem Blog als auch auf Facebook, Twitter, YouTube und Flickr unter dem Hashtag #VielfaltJA zu sehen sein. So entsteht ein buntes Bild der Berliner Jugendarbeit unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, das aus anderen Einrichtungen in Berlin oder auch bundesweit ergänzt wird.

 

 

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Die Selfie-Gesellschaft – oder wo ist denn die Intimität geblieben?

Verfasst von am 3 September 2014 | Kommentare

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Gefühlt jeder meiner Freunde kippt sich gerade einen Eimer Eiswasser über den Kopf, macht davon ein Video und lädt das ins World Wide Web. Dabei tun sie zwar auch etwas Gutes – sie verbinden das Ganze mit einer Spende an eine Organisation ihrer Wahl. Aber trotzdem hat das Ganze für mich ein Geschmäckle.

Um es gleich zu sagen: Kommt gar nicht erst auf die Idee, mich zu nominieren, es Euch gleich zu tun! Ich habe in diesem Jahr bereits an einige Organisationen gespendet, ohne mich selbst bei diesem Akt in den Mittelpunkt stellen zu müssen. Ich bin ja zwiegespalten: Auf der einen Seite ist es schön, wenn jemand, der noch nie in seinem Leben einen Euro gespendet hat, dadurch mal auf die Idee kommt, der Gesellschaft etwas zurückzugeben.

Andererseits nimmt das Ganze Auswüchse an, die mich mal wieder fragen lassen, was Facebook und Co. für einen Sinn haben. Und wohin sich diese Selfie-Gesellschaft entwickelt. Verbunden mit den gerade überall aufgebrachten Promis, deren Cloud-Daten gehackt worden sind und von denen jetzt Nacktbilder im Netz herumschwirren, frage ich mich, WAS da Millionen von Menschen alles einem System anvertrauen, dass von Firmen kontrolliert wird, deren Struktur alles andere als durchschaubar ist, deren alleinige Motivation das Geldscheffeln ist. Will ich wirklich meine INTIMSTEN Momente (Geburt eines Kindes, Liebe zu einem Menschen, meine innersten Gefühle, mein Sexleben) in eine mehr oder weniger öffentliche Umgebung verlagern? Ich erzähle doch auch nicht einem fragwürdig-verantwortungslosen entfernten Bekannten meine Geheimnisse. Und wer glaubt, dass solche Systeme HUNDERTPROZENTIG sicher sind, sorry, der ist einfach naiv. Selbst wenn diese Firmen nichts nach außen geben würden, so werden sie selbst die Daten, die ihnen anvertraut werden, sicherlich auswerten.

Ich sehe es äußerst kritisch WIEVIELE Alltagswelten gerade ins Netz verlagert werden. So hieß eine weitere Schlagzeile der letzten Tage: Netflix kommt nach Deutschland. Das in den USA schon so erfolgreiche Unternehmen, bietet Streaming-TV an. Und sagt ganz unverhohlen, dass es sämtliches Nutzungsverhalten analysiert und danach sein Programm und seine Eigenproduktionen ausrichtet. ABER WILL ICH DAS? Will ich wirklich, dass das TV-Angebot an meinem Nutzungsverhalten ausgerichtet wird. Klingt ja erstmal nett. Aber dann bekomme ich doch immer nur den selben Brei vorgesetzt. Wie sollen da Innovationen entstehen? Wie kann ich selbst dazulernen und Neues entdecken? Und wie umfassend wird dadurch das Profil, dass man von mir erstellen kann?

Um es gleich vorweg zu sagen: Ja Soziale Medien sind toll, wenn man sich genau überlegt, was man damit will: berufliche Kontakte knüpfen, Informationen, die öffentlich von Interesse sind, zu verbreiten oder eine nette kleine Inspirationsquelle. Um es klar zu stellen: Ich nutze soziale Medien nur noch als öffentliche Person – und greife mir selbst an die Nase und lösche alle privaten Urlaubsbilder. Wer die sehen will, ist herzlich auf einen Kaffee eingeladen ;)

Was mich an Kinderbildern auf Facebook, Urlaubsbildern und der sogenannten Ice-Bucket-Challenge aber am meisten stört: Leben wir denn wirklich nur, wenn alles, was wir tun, ÖFFENTLICH dokumentiert wird? Es gibt alte Schulfreunde von mir, von denen existiert kein EINZIGER Account im Netz (weder Friendsscout, noch Youtube, noch Facebook, noch Xing), wenn ich sie google, finde ich sie nicht. Und es gibt sogar eine wachsende Anzahl, die ihren Account löschen lassen. Doch auch diese Freunde bekommen Kinder, haben Freunde, heiraten und haben ein, wie ich sagen würde, glückliches Leben. Und was sie im Gegensatz zu den anderen haben, ist ein PRIVATLEBEN. Wenn ich sie treffe, haben wir uns etwas zu erzählen, zeigen uns Fotos von unseren Familien (nein, nicht auf dem Smartphone, sondern auf Papier) und unserem letzten Urlaub. Wir treffen uns an Orten, von denen nicht alle meine anderen „Freunde“ inklusive Facebook wissen müssen, dass ich da gerade bin. Und was mich ernsthaft über eine Löschung meines Accounts nachdenken lässt: Viele von ihnen scheinen ruhiger und glücklicher zu sein. Sie haben nicht das Gefühl etwas zu verpassen, weil ein anderer Freund gerade die hippsten Partybilder postet, während man selbst am Samstagabend mit einer Tasse Tee gemütlich auf dem Sofa sitzt. Sie verbringen Zeit mit ihren Kindern, anstatt Fotos von ihnen hochzuladen. Sie genießen einen Sonnenuntergang, ohne hektisch nach dem Smartphone zu suchen. Sie schauen nicht neidisch die neuesten Urlaubsbilder an, die andere posten. Sie pflegen ihre Freundschaften im sogenannten RL (Real Life) anstatt nur mal kurz „Like“ zu drücken. Und sie rufen mich an meinem Geburtstag an oder kommen zu meiner Party, anstatt auf meinem Account der 30ste zu sein, der „Happy Birthday“ schreibt. Irgendwie klingt das für mich erstrebenswerter...

Dazu noch als Schlusswort dieses schöne youtube-Video ;)


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Sehr geehrter Herr...

Verfasst von am 26 June 2014 | Kommentare

Lieber Bundesverband der Pressesprecher,

ich bin ein wenig verwirrt. Ich bin Inhaberin vom Maßtexterei. Steht auch so hier im Impressum und in allen Mails, die wir je miteinander gewechselt haben.

Nun habe ich netterweise einen männlichen Begleiter gehabt, den ich über meine Firma zu Eurer sehr netten Preisverleihung des Deutschen Preises für Onlinekommunikation mitgenommen habe. Auf meine Rechnung. Ich finde es nun wenig charmant, dass seitdem nur noch jener männlicher Begleiter, der streng genommen nicht einmal Angestellter von Maßtexterei ist, JEDE Einladung bekommt, die hier ins Haus flattert. Oder Mails an meine info@-Adresse erhält mit freundlichen Einladungen zu Schulungen, netten Zusammenkünften, Netzwerktreffen usw. Wenn Ihr MICH dabei nicht vergessen hättet, würde ich das hier jetzt nicht schreiben. Nun auch die Einladung zum Kommunikationskongress... Sagt mal, geht Ihr davon aus, dass der Kerl automatisch der Inhaber hier ist?

Eitel bin ich ja nicht, und Feministin schon gar nicht (Judith Butler war mir zu Unizeiten schon ein Graus) – aber trotzdem mal spannend, was sich so am Frauenbild in der PR so geändert hat. Oder doch nicht. Stimmt der Artikel: „Er Kapitän, sie Crew? – Frauen in der PR“?

Ihr selber habt in eurem Leitartikel in der Ausgabe des pressesprechers (man beachte: SprechER) 5/13 geschrieben: „Trotzdem schaffen es nur wenige Damen an die Spitze. Warum ist das auch so lange nach der Emanzipationsbewegung noch so?“ Ganz einfach: „WEIL IHR UNS NICHT EINLADET ZU FORTBILDUNGEN UND NETZWERKTREFFEN!!!“

„Gerade mal drei Kommunikationsabteilungen der 30 Dax-Unternehmen werden von Frauen geführt. (...) In den 30 Agenturen der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) sind in sieben Agenturen Frauen ganz oben. (...) Zudem bewegte sich das jährliche Durchschnittseinkommen von Frauen 2012 fast 20.000 Euro unter dem der Männer, wie aus der Berufsfeldstudie „Profession Pressesprecher“ hervorgeht. Man braucht sich nichts vorzumachen, die geschlechtsspezifischen Probleme sind in der PR die gleichen wie in anderen Berufsfeldern auch.“


Fehlt Frauen der Wille zur Macht? – habt ihr gefragt. Und Theorien von Uniprofessorinnen zitiert, die meinen, Frauen hätten keine Lust auf Machtspielchen, uns ginge das Machtmodell der Männer ab. Kinderkriegen würde uns u.a. daran hindern. Wir würden zu wenig netzwerken, uns nix zutrauen, würden in Führungspositionen als weniger sympathisch bewertet als Männer... Es mangele uns alles in allem an Selbstvertrauen.
Alles, was euch dazu einfällt ist: „gezielte Frauenförderung, flexible Arbeitswelten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“ Auch der Spiegel meint, wir Frauen in der PR seien einfach zu freundlich.

Sorry, aber solange ihr mich nicht zu euren Veranstaltungen einladet, liebe Kollegen und Kolleginnen, solltet Ihr Euch mal an die eigene Nase fassen. Nämlich genau dieses antiquierte Denken in seit langem festgefahrenen Klischees ist es, was uns Frauen daran hindert, erfolgreich Unternehmen zu führen. Und zum Glück gibt es doch eine wachsende Anzahl, die das Gegenteil beweist. Nehmen wir meine Mentorin und ehemalige Chefin Claudia Lüersen, Geschäftsführerin von COMPANIONS und Mutter von DREI Kindern. Oder auch, ganz bescheiden, mich.

By the way: Die Rechnung hab ihr wiederum richtig an mich geschickt ;)

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jugendhilfe bewegt berlin ist nominiert!

Verfasst von am 8 May 2014 | Kommentare

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Das Blog jugendhilfe bewegt berlin, für dessen Konzept ich verantwortlich bin und ständiges Redaktionsmitglied bin, wurde für den Deutschen Preis für Online-Kommunikation 2014 in der Kategorie „Kampagne von Verbänden und NGOs“ nominiert! Mehr als 500 Einreichungen sind in diesem Jahr eingegangen. Natürlich ist die Freude bei allen Beteilgten riesig!

Am 21. Mai entscheidet eine hochkarätige Jury, wer den Preis entgegen nehmen darf. Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation wird seit 2011 jährlich verliehen, um herausragende Projekte, professionelle Kampagnenplanung und zukunftsweisende Strategien digitaler Kommunikation auszuzeichnen. Die Jury besteht aus 38 Persönlichkeiten, die professionelle Onlinekommunikation aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, darunter Vertreter aus Wissenschaft und Forschung, Unternehmenskommunikation und Online-PR.

Drückt die Daumen!

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Native Advertising = Branded Content = Zukunft der Printbranche?

Verfasst von am 15 April 2014 | Kommentare

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Das Printgeschäft liegt im Sterben. Da sind sich irgendwie alle einig. Die Auflagenzahlen schwinden (außer man heißt „Landlust“), und manche gehen gar ganz in der Versenkung unter: Als ich ein Teenie war, lasen wir alle Bravo. Die hatte damals eine Auflage von etwa 1,4 Millionen, heute dümpelt die „größte Jugendzeitschrift im deutschsprachigen Raum“ bei unter 200.000 Exemplaren: Ein sattes Minus von 25 Prozent im Vergleich 2013 zu 2012. Kein Wunder, in Zeiten des Internets werden keine ausgerissenen Seiten mit Doktor-Sommer-Team-Beratung mehr raschelnd unter der Schulbank hin- und hergeschoben. Aber diesem Thema hat sich ja schon der letzte Spiegel mit seiner (ist denn schon Sommerpause?) originellen* Titelstory gewidmet: „Jugend forscht. Wie schädlich ist Pornografie?“.

Was ist nun die Zukunft der Printprodukte? Gibt es bald gar keine Zeitungen und Zeitschriften mehr? Oder nur noch Nischenprodukte für die Ewiggestrigen, für die Nerds oder die Anzeigenheftchen wie Instyle oder Vogue? Wie sähe eine Zukunft – komplett im Web aus?

Bloggerin Garance Doré schreibt dazu heute auf ihrem Blog, sie wolle, der Transparenz zuliebe** Anzeigen in Zukunft besser kennzeichnen.

Garance Doré: „Times have changed, but people — they’re the same. And it works, of course. The problem with a free, fluid, global system, is that there aren’t any rules. (...) You see, I’m not against money. It allows me to do lovely things for my blog. Better design, more beautiful photos, nicer stories. (...) Any content on the blog that is done in collaboration with a brand is clearly indicated. (...) Having strict rules hasn’t stopped the press from getting involved in a complicated, dependent relationship with advertisers — and it’s exactly this lack of flexibility and honesty that’s bringing the press down today.“

Doch der Presskodex der deutschen Journalisten verbietet es sowieso, Geschenke anzunehmen. Gilt das auch für Blogger?*** Ich darf aus eigener Erfahrung sagen: Die ganze Branche sagt nicht nein, wenn sie auf ein kostenloses Essen eingeladen ist, und ein gewisser Schuhanbieter Schuhe verschenkt****. Dann heißt es, na wir mussten das Produkt doch testen können, um darüber zu schreiben.

In der PR-Branche heißt es daher, sogar: Koppelgeschäfte sind verboten. Christian Arns, der Leiter der Deutschen Presseakademie schrieb dazu einen Blogbeitrag im Pressesprecher. Darin geht es um die Verletzung der Kommunikationsregel: Anzeige und redaktioneller Inhalt sind streng zu trennen. Keine gefärbte Berichterstattung gegen Anzeige, keine „bezahlte Werbung als Bedingung redaktioneller Berichterstattung“. Nun so platt macht es keine Werbeagentur mehr. Nein, da heißt es, wir laden die Journalisten zu einem angenehmen Wochenende in einem 5-Sterne-Hotel ein, zu einem Kochkurs mit einem Sternekoch. Und ganz nebenbei werden die teuren neuen Pfannen von Hersteller XY beworben*****.

Christian Arns: „Dass diese Form rechtswidriger Koppelgeschäfte für viele Akteure in der Kommunikation offenbar immer normaler wird, zeigt ein erschreckend simpler Sachverhalt: Immer mehr Volontäre, Junior-Berater und Pressereferenten wissen nicht einmal, dass hier ethische Grundsätze der Kommunikationsbranche verletzt werden.“

Doch die arme Printbranche sieht anscheinend vermehrt keinen anderen Ausweg mehr, die Werbekunden laufen Ihnen weg. Und nicht nur die Printbranche jammert über zu wenig Werbeeinnahmen. Da schließen sich auch erfolgreiche Blogger wie Frau Doré nicht aus. Nur das Fernsehen verbucht anscheinend steigende Werbeeinnahmen: „Laut aktueller Veröffentlichung von Nielsen Media Research lagen die Brutto-Werbeerlöse im Fernsehen in den ersten zwei Monaten des Jahres 2014 mit 1,65 Milliarden Euro über dem Vorjahresniveau (1,54 Mrd. Euro).“ Doch Achtung: Da lauert schon das Streaming-TV aus den USA wie Google TV oder Netflix.

Dabei heraus kommen solche abstrusen Ideen, wie sie die New York Times gerade fährt. Ende März veröffentlichte die Zeitung mit der größten Zeitungsredaktion der USA ihre neuen Pläne. Um die Leserschaft bei der Stange zu halten, wolle das Unternehmen demnächst eine niedrigpreisige App anbieten. Dazu noch ein paar neue Einblicke in den Redaktionsalltag und zwei neue Apps für das allseitsbeliebte „food“-Thema und „opinion pieces“. Das klingt doch bislang alles ganz nett. Doch ein bisschen hellhörig wurde ich dann hier: Native Advertising?

NYT: „It also introduced native advertising, or branded content, article-like ads created by marketers that run alongside news. Branded content will appear on the NYT Now app.“

Aha, das Kind bekommt mal wieder einen neuen Namen. Native Advertising hört sich doch schon viel geschmeidiger an als Koppelgeschäft, oder? So schön heimatverbunden, einheimisch oder auch mal „im natürlichen Zustand befindlich; unverändert.“ Doch genau das Gegenteil ist hier gemeint. Aber lesen wir weiter:

„Seeking to allay potential newsroom concerns about the introduction of a new digital product called native advertising, the publisher of The New York Times on Thursday said that features like a color bar and the words “Paid Post” would enable readers to identify material as advertising content. In a letter to employees, the publisher, Arthur Sulzberger Jr., also said there would be “strict separation between the newsroom and the job of creating content for the new native ads.“

Doch mal ehrlich, finden Sie hier, hier oder hier******, in sogenannten Advertorials die „Werbekennzeichnung“ auf den ersten Blick? Und noch einmal: Ich sehe diese Entwicklung sicherlich nicht problematisch im Hinblick auf Frauenzeitschriften und Klatschblätter, in denen 99% Werbung steht. Aber Amerikas größte Tageszeitung? Die Zukunft von Printprodukten sehe ich grundsätzlich gefährdet, ja. Es gibt aber auch einfach zu viele. Deutschland braucht ganz sicher nicht mehr als 400 Publikumszeitschriften mit einer Auflage von 140 Millionen. Doch 329 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von 17,54 Mio. halte ich durchaus für sinnvoll bei einem Land mit knapp 82 Millionen Einwohnern, das der größte Zeitungsmarkt Europas und der fünftgrößte der Welt ist.

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 Quelle: http://www.bdzv.de: Die Deutschen Zeitungen in Zahlen und Daten 2014.

Es wird sich der Markt der Publikumszeitschriften sicherlich weiter selektieren. Auch das Fernsehen wird sich mit seinen hunderten Spartenkanälen so sicherlich nicht halten können (auch hier geht der Schritt ja Richtung Stream-TV à la Google TV oder Netflix). Und wo sehe ich Print allgemein? In hochwertigen Produkten wie Hochglanz-Sonderausgaben, tollen Büchern usw.

Die schnelle Wegwerf-Tageszeitung lesen heute schon viele eher online. Und das werden sicherlich noch mehr mit der wachsenden Generation der Digitale Natives (da haben wir das Nativ wieder). Und genau deswegen sehe ich die Entwicklung der wachsenden Haltung „Ach-ist-doch-egal-mit-der-integrierten-Werbung“ äußerst kritisch. Mal abgesehen davon, die NSA liest ja dann auch noch mit...

 

* Manchmal muss man dazuschreiben, dass man etwas ironisch meint.
** Ich unke mal: Aufgrund des zuletzt geposteten L’Oréal-Videos, der „Beautyminute with“ usw. also der ziemlich unkreativen Ansammlung von Produktempfehlungen, gab es wohl vermehrt kritische Stimmen. Ich muss den Beauty- und Modebloggern allerdings Recht geben, dass es für sie ziemlich schwierig werden dürfte, keine Produkte mehr nennen zu dürfen.
*** Ob Blogger Journalisten sind, und inwieweit das alles überhaupt keine geschützten Berufsbezeichnungen sind, könnte Seiten füllen.
**** So geschehen auf den Pressdays in Berlin für die Modebranche 2010.
***** So erlebt 2009.
****** Tricky: Schauen Sie auch mal gaaaaaaanz oben!

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Digital statt satt sauber warm?

Verfasst von am 4 October 2013 | Kommentare

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Vor ein paar Tagen war ich beim Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. zur Diskussion ums Thema „Entrepreneurship in der Sozialwirtschaft“ in der Bank für Sozialwirtschaft. Auf der Bühne:

Oswald Menninger, Geschäftsführer beim PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Berlin

Bernd Steinmeyer, Koordinator Gründungsbegleitung von iq consult und social impact lab Berlin

Dirk Müller-Remus, Gründer und Geschäftsführer von auticon

Dorothee Feitsma, Geschäftsführerin von FIKO Institut für Handlungskompetenz GmbH

Thomas Gehrmann, Kundenberater bei der Bank für Sozialwirtschaft

und Stefan Spieker, Geschäftsführer der FRÖBEL Management GmbH / FRÖBEL e.V.

Es ging um Innovationen in der Sozialwirtschaft, möglichen Wissenstransfer zwischen den Akteuren, Finanzierungsmöglichkeiten von Projekten und die Wirkungsmessung sozialer Leistungen. Es ist schön zu hören, dass ein Projekt wie Auticon erfolgreich ehemals Hilfsbedürftige wie in diesem Fall Autisten mit Asberger-Syndrom zu erfolgreichen Mitarbeitern macht und damit am Markt sogar bestehen kann. Regelfinanzierung statt Fördertopf. Es ist schön zu hören, dass zukünftig der PARITÄTISCHE Berlin mit dem social impact lab Berlin kooperiert, um die Social Startups vom Wissen eines Verbandes profitieren zu lassen.

Doch auch nach dieser Veranstaltung stellt sich mir immer noch die Frage: Woher sollen Innovationen kommen im Bereich der klassischen Pflege zum Beispiel? Was heißt hier Innovation (mal eine etwas provokante Überschrift dazu: „Digital statt satt sauer warm“)? Geht es nicht eher um eine Umstrukturierung bestehender Systeme, um menschenwürdiges Leben zu ermöglichen statt skalierbarem (Um-)Strukturierungswahn. Ob eine Altenpflegerin 5 Minuten oder nur 4 am Klienten verbringt, sagt nichts über die Qualität der Leistung aus. Wie können „Mal ein Buch vorlesen?“, „Warmherzigkeit“ und „Nächstenliebe“ dokumentiert werden? Was kostet das? Und wenn ich manche Berichte, wie den des Sozialarbeiters und Autors Claus Fussek lese, dann geht es zum Teil nicht einmal mehr um solchen „Luxus“ sondern schlicht und einfach um die Grundversorgung. Welche Innovation könnte solche Zustände ändern?

Es wird Zeit, dass solche Diskussionen auch Gehör finden in der Öffentlichkeit. Das hier ist ein Medien-Blog. Ein durchaus kritisches. Und beim Fernsehbrei der Privatsender mit Promi-Big-Brother, Dschungelcamp, Hochzeits- und Kochgeblubber und Shopping Queen, die zur Nachrichtensendezeit um 20 Uhr ein Promi-Magazin bringen, bei niedlichen Katzenfotos auf facebook, die Millionen Klicks bekommen usw., da frage ich mich zunehmend: Wo soll das hinführen? Geht es da nicht um ein Einlullen des Zuschauers, dass er sich um oben genannte Probleme nicht mehr sorgt? Gewissen Kreise haben sicherlich ein Interesse daran, dass andere Kreise dumm bleiben.

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Wahlkampfwahnsinn

Verfasst von am 18 September 2013 | Kommentare

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„Wir haben die Kraft“

„Und deshalb wähle ich ...“

Das Wir gewinnt oder das Ich? Wenn ich mir die Wahlplakate der Bundestagswahl 2013 so anschaue, dann weiß ich ehrlich gesagt noch weniger, wen ich denn nun wählen soll. Geht es doch selten um Inhalte als mehr um Personen, Äußerlichkeiten, Oberfläche. Ich finde es albern, auf Körperhaltungen hinzuweisen (ich wähle doch niemanden aufgrund einer Fingerhaltung, die ihm/ihr offensichtlich ein total origineller Coach empfohlen hat nach dem Motto: „Halte die Hände still oder nimm ein paar Moderationskarten, das wirkt unsouverän, wenn du immer rumfuchtelst“ – sehr schön dazu dieser taz-Artikel). Schon gar nicht wegen einer Halskette, Schlipsfarbe etc. Genauso albern ist ein sinnloses „Wir“, weil ich grundsätzlich was gegen Vereinnahmung habe. Da regt sich wieder meine innere Opposition. Angstmacherei funktioniert bei mir auch nicht. Da bin ich zu sehr Kind der 80er. Zu sehr abgehärtet von drohenden Atomkriegen, BSE-Katastrophen, schmelzenden Polkappen, Umweltzerstörung und anderen Weltuntergängen. Damit kriegt man mich nicht. Nur leider geht es überall nur darum. In Talkshows, auf Plakaten, erst recht in Sozialen Netzwerken.

Ein Wahlwerbespot aus einem dunklen Hinterkämmerlein, der mich Tag und Nacht auf den Öffentlich-Rechtlichen verfolgt, überzeugt mich nun auch nicht wirklich. Anderen scheint es ähnlich zu gehen:

Also muss nun doch ein Blick in die Wahlprogramme her. Und da unterscheiden sich nunmal alle großen Parteien nicht wesentlich. Irgendeiner muss immer mehr bezahlen (wahrscheinlich „Wir“). Alle wollen was fürs Gemeinwohl tun (Stichworte wie „Bildung“ und „Kindergartenplätze“ funktionieren doch immer). Rente? Ach wer glaubt denn noch an diese Mär? Alle wollen Sie den Euro. Alle wollen sie die Umwelt nicht schädigen. Wie wäre es mal mit einer Bankenregulierung? Wie wäre es mit einer öffentlichen Debatte über Managergehälter statt mit einer unsäglichen Frauenquote hausieren zu gehen? Ich will sicherlich nicht wegen einer Quote eingestellt werden und kenne genügend hochqualifizierte Frauen, die es auch so geschafft haben. Mich würde aber interessieren, wie ethisch vertretbar das 54-fache Gehalt eines Angestellten ist. Bezahlbare Mieten – Vereinbarkeit Familie/Beruf – menschenwürdige Altenpflege – Unternehmen Grenzen setzen und gleichzeitig Möglichkeiten bieten – Privatsphäre achten. Wo finde ich das?

Also bleibt es spannend. Liebe Parteien. Hier ist eine von der grauen Masse der so oft beschrieenen Unentschiedenen. Doch so wirklich überzeugt habt ihr mich noch nicht. Nur eines ist sicher. Damit in meinem Wahlbezirk nicht das Gleiche passiert wie bei der U18-Wahl in Spremberg, geh ich auf jeden Fall wählen. Wahrscheinlich wie immer: das kleinere Übel.

Foto: CDU Deutschlands

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Politische Bildung auf der Fashion Week

Verfasst von am 5 July 2013 | Kommentare

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"Natürlich sind alle Models austauschbar!" Der (nicht mehr ganz so) junge Mann vor mir, der diesen Satz fächerwedelnd und mit einer großen Portion Attitüde à la mode de "Ich bin wichtiger als Du" von sich gab, hat sich glaube ich nicht viel dabei gedacht. Mich und meine Begleitung hat dieser Satz trotzdem geschockt. Nicht weil er eine wirklich neue Info enthält. Sondern weil er so völlig selbstverständlich in den Raum gebrüllt wurde. Nimm es hin. So ist es nunmal – "natürlich".

Die Berliner Fashion Week zeigt mir immer wieder auf erschreckende Weise auf, was unsere Gesellschaft über Schönheit, Frauen und Mode denkt. Die dünnen Ärmchen hängen leblos von krummen Schultern, deren Schulterblätter aus dem Rücken pieksen, auf dem man wiederum die Wirbel der Wirbelsäule zählen kann. Alles, was ein Großteil der Männer sexy und anziehend findet (ich habe ein paar befragt, der Playboy bestätigt es) – ein schönes Gesicht, Busen, Beine, Po – ist hier auf dem Catwalk kaum vorhanden. Stattdessen: glasige Augen, ausdruckslose Gesichter, Knochen, ein kraftloses Stolpern und Schleichen, dass man sich Sorgen macht. Ehrlich gesagt, nach nun 5 Jahren Fashion Week sehe ich die Mode kaum noch. Das ewige Seidengeflatter in mal mehr oder weniger bunten/pastelligen Farben, kombiniert mit komisch kastenartigen Blazerchen und Röhrenhosen in Grrrrrrrreige... was wirklich Neues sehe ich kaum. Doch auch nach der 10. Fashion Week schockiert mich der Anblick der jungen Models. Dünner geht einfach nicht mehr. Wo haben in diesen schmächtigen Körpern überhaupt die Organe Platz? Warum beklatschen wir Krankheit? Dazu wirklich sehenswert:

"Da könnte man auch die Mode an Kleiderhaken an einer Schnur den Catwalk entlangziehen", war der Kommentar eines geschockten Freundes, der das Ganze aus Neugier einmal sehen wollte. Aber nun mal gut. Über zu dünne Models, kuriose Kreationen und die „neuen“ Trends kann man in nahezu jedem Modeblog, -zeitschrift usw. lesen. Die Perret-Schaad-Show fand ich wie immer modisch gelungen, das gelbe Kleid war wirklich hübsch, die Location in der Neuen Nationalgalerie grandios:

UND DANN GAB ES NOCH EINEN RICHTIGEN LICHTBLITZ. Mein Freund Marc Schuhmann (www.marcschuhmann.com) stellte mir das Model Hanna Wähmer vor. Sie lief bereits vor 3 Jahren auf der Berliner Fashion Week. Dieses Jahr hatte sie eine Bilderserie in der italienischen Marie Claire:

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Hanna in der Marie Claire                                               Hanna in Berlin
Foto: Johan Sandberg, Quelle                                          Foto: Marc Schuhmann (THEPHOTODIARY™)

Ich habe mich mit Hanna, die wirklich bildschön und bezaubernd ist (und schlank aber gesund aussieht), kurz unterhalten können. „Was machst du denn so?“ Na die übliche Frage. Als ich ihr von dem neuen Jugendhilfeblog des PARITÄTISCHEN Berlins: jugendhilfe-bewegt-berlin erzählte, das ich dieses Jahr gemeinsam mit dem PARITÄTISCHEN entwickelt habe und das ich betreue, kramte sie kurz in ihrer Tasche. Heraus kam eine zerknitterte Ausgabe des fluterDas Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie habe ein Abo und im Zug den Artikel über Afrika gelesen: „In der Afrikanischen Union sind über 50 Länder zusammengeschlossen, die vom Friedensprozess in Europa lernen wollen“. Das fand sie spannend. Und das war für sie relevant. Da wurde mir bewusst: Das hier ist etwas Echtes. Irgendwie wurde es mir da warm ums Herz. Und ich musste dem (gar nicht mehr so) jungen Mann im Nachhinein noch vehement widersprechen. Nein, austauschbar sind Models sicher nicht. Ich wünsche mir mehr junge Frauen wie Hanna. Solche mit Charakter, einem klugen Kopf, einer Meinung, junge Frauen, die sich nicht nur für Mode und Kunst interessieren, sondern auch für Politik, Weltgeschehen und Geschichte.

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Südwind, Topas, Prestige, Comtesse – schillernde Welt der Wohnwagennamen

Verfasst von am 17 June 2013 | Kommentare

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Die einen nennen ihren liebevoll „Wohni“. Die anderen sagen kurz „Wowa“ oder non­cha­lant „Dicker“. Mit einem charmanten Augenzwinkern heißt er Wohndose. Oder er kriegt gleich einen fantasievollen und persönlichen Eigennamen. Doch für mich sind selbst die "offiziellen" Typenbezeichnungen von Wohnwagen immer wieder eine kleine Assoziationsexplosion. Ich liebe es, auf der Autobahn nach der geliebten Urlaubsbegleitung vieler Deutscher (und vor allem Niederländer) Ausschau zu halten und bin immer ganz gespannt, was sich die lieben Designer und Marketingexperten so als Typenbezeichnung ausgesucht haben.

Bei der Firma KNAUS lieben sie es  anscheinend romantisch: Südwind. Ahhh. Sieht man die nicht gleich die menschenleeren Wüsten Tunesiens vor sich? Oder die laue Mittelmeerbrise Italiens. Oooooch schööööööön. Fernweh.

Bei Hobby Caravan wird's edel: Prestige steht neben Excellent neben De Luxe neben Premium. Und etwas rustikaler: Landhaus. Mmh. Da seh ich quasi schon die weiße Küche mit backender Mutti in Kittelschürze vor mir. Die "Landlust" muss man da quasi auch gleich abonnieren. „Entdecken Sie den Charme eines Landhauses für unterwegs!“

Bei Fendt haben sich die Marketingexperten aus der Juwelierbranche verlaufen: Topas, Diamant, Saphier, Brilliant, Opal. Wow. Das schillert. Bei Tabbert haben sie zu viele Opern gehört: Vivaldi und Puccini.

Schön auch das Modell Flipper von Bürstner. Den freundlichen Delfin muss man mögen.

In kaum einer anderen Branche sind mir so kitschige Produktnamen (und Pressebilder) untergekommen wie bei Caravans und Wohnwagen. Ob's an der Klientel liegt, die sich doch gern mal den Gartenzwerg und die Kunstblumen ins Fenster stellt? Aber hey. Zumindest mein Fernweh wird davon durchaus angetriggert. Auch wenn ich eher der Typ "Hotelzimmer" bin.

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Foto: http://www.hymer.com

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So ich bin online...endlich

Verfasst von am 10 May 2013 | Kommentare

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So ihr Lieben, es ist vollbracht, endlich ist die Maßtexterei online. Nach 4 Jahren Selbstständigkeit war es höchste Zeit, dem Kind einmal einen Namen und ein zu Hause zu geben. Die Maßtexterei ist es geworden: Handwerk, alles rund um Texte, maßgeschneidert, kundenorientiert. Besonders stolz bin ich auf meine Referenzen-Seite, die in den nächsten Tagen noch ein wenig wachsen wird, da müssen noch ein paar Cover eintrudeln, und ein großes, neues Projekt, an dem ich gerade arbeite, ist noch streng geheim. Aber die kleine Spielerei mit den Drehkarten gefällt mir richtig gut. Erinnert doch ein bisschen an Memoryspiele aus der Kindheit, oder? Danke noch einmal an Samsarah von LILJA DESIGN für die tolle Umsetzung der ganzen Homepage und die vielen Inspirationen. Und nun freue ich mich auf Feedback und treue Leser, denn auch ein neues Blog kommt mit dieser Seite einher. Hier geht es rund um Medien, Medienkompetenz, Medienmanipulation, Medienkritik, Unterhaltung, Kunst, Design, Berlin – und alles, was mir so über den Weg läuft. Viel Spaß beim Lesen.

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